Erklärfilm: animiert oder gedreht?
· 4 Min. Lesezeit · eyeris Filmproduktion
Animation oder Realfilm? Drei Fragen, die die Entscheidung leicht machen — mit Beispielen aus Hafen, Flughafen und Kletterwald.
Ein Erklärfilm soll etwas verständlich machen. Ob er gezeichnet oder gedreht wird, ist keine Geschmacksfrage — es hängt davon ab, was erklärt werden soll.
Wann Animation passt
Animation zeigt, was keine Kamera sehen kann: Datenflüsse, Software, Abläufe unter der Erde, Vorhaben in der Zukunft. Sie vereinfacht, ohne zu verfälschen, und lässt sich leicht in andere Sprachen übertragen.
- Software und digitale Dienste
- Geschäftsmodelle und Dienstleistungen
- technische Zusammenhänge
- Vorhaben, die es noch nicht gibt
Wann der Realfilm passt
Gedreht wird, wenn der Ort oder der Mensch die Antwort ist. Im Kletterwald BinzProra sehen Gäste vor dem Einstieg einen Film, der Gurt und Sicherung erklärt — am echten Gerät, mit dem Team. Eine Zeichnung könnte das nicht ersetzen.
- Einweisungen und Sicherheitsunterweisungen
- Anleitungen für Aufbau und Bedienung
- Abläufe vor Ort
- Themen, bei denen Vertrauen in Menschen zählt
Die Mischung
Oft ist die Verbindung am stärksten: gedrehte Bilder, in die Grafiken eingeblendet werden. Pfeile zeigen den Weg, Texttafeln gliedern die Schritte, eine Zeichnung erklärt, was im Inneren geschieht.
Drei Fragen zur Entscheidung
Wenn Sie unsicher sind, helfen diese Fragen:
- Lässt sich das, worum es geht, filmen?
- Werden die Zuschauer den Ort später selbst betreten?
- Soll der Film in mehreren Sprachen erscheinen?
Lautet die Antwort auf die ersten beiden Fragen Ja, spricht viel für den Realfilm. Bei Nein und bei mehreren Sprachen ist Animation meist die bessere Wahl. Wir empfehlen nach dem Briefing — nicht vorher.
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