Recruitingfilm: Fünf Fehler, die Bewerber abschrecken
· 4 Min. Lesezeit · eyeris Filmproduktion
Ein Recruitingfilm soll Bewerbungen bringen. Diese fünf Fehler verhindern es — und lassen sich alle vor dem Dreh vermeiden.
Fachkräfte haben die Wahl. Ein Recruitingfilm kann den Ausschlag geben — oder das Gegenteil bewirken. Aus vielen Produktionen kennen wir die Fehler, die am häufigsten vorkommen.
1. Darsteller statt Kolleginnen und Kollegen
Bewerber merken sofort, ob die Menschen im Film wirklich dort arbeiten. Gekaufte Gesichter erzeugen Misstrauen. Zeigen Sie Ihr Team — auch wenn nicht jeder Satz sitzt.
2. Nur die Sonnenseite
Jeder Beruf hat anstrengende Tage. Ein Film, der das verschweigt, zieht Menschen an, die nach drei Monaten wieder gehen. Die Recruitingkampagne des Pflegedienstes Schneider sagt offen, dass es stressige Tage gibt — und wirkt gerade deshalb.
3. Die Geschäftsführung redet, das Team schweigt
Bewerber wollen wissen, mit wem sie arbeiten werden. Das sind die künftigen Kolleginnen und Kollegen. Lassen Sie sie sprechen.
4. Schlagworte statt Bilder
„Flache Hierarchien“, „familiäres Klima“, „spannende Aufgaben“ — das steht in jeder Anzeige. Ein Film kann es zeigen: die Frühbesprechung, das gemeinsame Mittagessen, den Handgriff, den der Meister dem Lehrling zeigt.
5. Kein Weg zur Bewerbung
Der beste Film nützt nichts, wenn danach ein Formular mit zehn Pflichtfeldern wartet. Der Weg vom Film zur Bewerbung sollte kurz sein.
- Film oben auf der Karriereseite
- Bewerbung in wenigen Minuten, auch vom Telefon
- eine benannte Ansprechperson mit Bild
- schnelle Rückmeldung
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