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Imagefilm erstellen lassen: Was ein Unternehmensfilm ist und wann er sich lohnt

· 5 Min. Lesezeit · eyeris Filmproduktion

Ein Imagefilm zeigt, wer ein Unternehmen ist, bevor jemand anruft. Was ihn von Werbespot und Erklärfilm unterscheidet, in welchen drei Situationen er wirkt und woran Sie merken, dass ein anderes Format besser passt.

Viele Anfragen beginnen mit dem Satz: „Wir brauchen einen Imagefilm.“ Oft stimmt das. Manchmal steckt dahinter aber etwas anderes: der Wunsch nach mehr Bewerbungen, nach einem Spot für eine Kampagne oder nach einer Erklärung für ein kompliziertes Produkt. Bevor Sie einen Unternehmensfilm in Auftrag geben, lohnt deshalb ein klarer Blick auf den Begriff. Er erspart Ihnen einen Film, der gut aussieht und trotzdem nichts bewirkt.

Was ist ein Imagefilm?

Ein Imagefilm ist ein Film, der ein Unternehmen als Ganzes zeigt: seine Menschen, seine Arbeit, seine Haltung. Er verkauft kein einzelnes Produkt, sondern Vertrauen. Wer ihn gesehen hat, weiß, wie es bei Ihnen aussieht, wer dort arbeitet und wie Sie mit Kunden umgehen.

Oft fällt dafür auch das Wort Unternehmensfilm oder Firmenvideo. Gemeint ist dasselbe. Entscheidend sind nicht Länge und Aufwand, sondern die Aufgabe. Ein Imagefilm soll einen ersten Eindruck schaffen, der zu Ihrem Unternehmen passt — und der hält, wenn man Sie persönlich kennenlernt. Ein Film, der mehr verspricht, als der Betrieb einlöst, schadet eher, als dass er nützt.

Imagefilm, Werbespot, Erklärfilm: der Unterschied

Die drei Formate werden oft in einen Topf geworfen. Sie haben aber verschiedene Aufgaben.

  • Imagefilm: zeigt, wer Sie sind. Er baut Vertrauen auf und arbeitet lange — auf der Website, im Vertrieb, auf Messen, im Bewerbungsprozess.
  • Werbespot: transportiert einen einzigen Gedanken, kurz und zugespitzt. Er soll im Kopf bleiben und läuft dort, wo Menschen ihn nicht gesucht haben: in Kampagnen, in sozialen Netzwerken, im Kino. Mehr dazu auf unserer Seite zum Werbespot.
  • Erklärfilm: macht ein Thema verständlich — ein Produkt, ein Verfahren, eine Dienstleistung. Er beantwortet die Frage „Wie funktioniert das?“, nicht „Wer sind Sie?“. Beispiele finden Sie bei Erklärfilm und Animation.

Die Grenzen sind nicht starr. Aus dem Material eines Imagefilms lassen sich Kurzfassungen für Kampagnen schneiden. Der Kern sollte aber klar sein: Ein Film, der alles gleichzeitig will, erreicht meist nichts davon.

Wann sich ein Unternehmensfilm lohnt: drei Situationen

Ein Imagefilm lohnt sich, wenn er eine Aufgabe hat. In der Praxis sind es vor allem drei.

Vertrauen vor dem ersten Gespräch

Wer einen Dienstleister, einen Handwerksbetrieb oder einen Zulieferer sucht, schaut sich zuerst die Website an. Ein Film zeigt in kurzer Zeit, was Text und Fotos nur behaupten können: wie Ihr Team arbeitet, wie Ihre Räume aussehen, wie Sie sprechen. Das erste Gespräch beginnt dann nicht bei null. Der Interessent hat Sie schon gesehen und meldet sich, weil er mit Ihnen arbeiten will. Wie Bewegtbild auf der eigenen Seite Vertrauen aufbaut, beschreibt MyRocketPage im Beitrag Bewegtbild, das verkauft: Videos auf Ihrer Website.

Unterstützung im Vertrieb

Im Vertrieb ist ein Imagefilm ein Werkzeug, kein Schaufenster. Er läuft vor der Präsentation beim Kunden, am Messestand oder als Link in der Nachfass-Mail. Er erklärt, wofür Ihr Unternehmen steht, und nimmt Ihren Vertriebsleuten die ersten Minuten jedes Termins ab. Damit er Anfragen bringt, braucht er allerdings einen Weg zu den richtigen Menschen. Wie das planbar gelingt, zeigt die Agentur hinter eyeris unter Neukundengewinnung mit pxMEDIA.

Der Auftritt als Arbeitgeber

Bewerberinnen und Bewerber wollen wissen, wo sie morgens hingehen. Ein Imagefilm zeigt den Betrieb, die Kolleginnen und Kollegen und den Umgang miteinander — ehrlich und ohne Hochglanz. Für viele Unternehmen ist er deshalb der erste Baustein ihres Arbeitgeberauftritts. Geht es ausschließlich um offene Stellen, ist ein eigener Recruitingfilm meist die bessere Wahl. Dazu gleich mehr.

Woran Sie merken, dass ein anderes Format besser passt

Nicht jedes Vorhaben braucht einen Imagefilm. Diese Fragen helfen bei der Einordnung:

  • Sie suchen vor allem Mitarbeitende für bestimmte Aufgaben? Dann spricht ein Recruitingfilm die Zielgruppe direkter an. Was dabei schiefgehen kann, lesen Sie in Recruitingfilm: Fehler, die Bewerber abschrecken.
  • Ihr Produkt oder Verfahren ist erklärungsbedürftig? Dann hilft ein Erklärfilm mehr als ein Porträt. Ob animiert oder gedreht, hängt vom Thema ab — mehr dazu in Erklärfilm: animiert oder gedreht?
  • Sie planen eine Kampagne mit festem Zeitraum? Dann ist ein Werbespot das passende Format.
  • Andere sollen für Sie sprechen? Dann wirken Kundenstimmen als Film oft glaubwürdiger als jede Selbstdarstellung.
  • Es gibt noch keinen Ort, an dem der Film laufen soll? Dann ist nicht der Film die erste Aufgabe, sondern die Frage, wo Ihre Kunden Sie finden.

Häufig ist die Antwort eine Kombination: ein Imagefilm als Grundlage, dazu kurze Fassungen für einzelne Kanäle — aus demselben Dreh.

Bevor Sie einen Imagefilm erstellen lassen

Drei Fragen sollten geklärt sein, bevor die Kamera läuft.

  • Was soll nach dem Film passieren? Eine Anfrage, eine Bewerbung, ein Gespräch auf der Messe — das Ziel bestimmt Länge, Ton und Aufbau.
  • Wer soll ihn sehen? Ein Film für Einkäufer in der Industrie klingt anders als einer für Familien, die einen Pflegedienst suchen.
  • Wo wird er gezeigt? Website, Messe, soziale Netzwerke: Jeder Ort braucht eine passende Fassung, vom Querformat bis zur Kurzversion im Hochformat.

Bei eyeris steht deshalb die Marketing-Analyse vor dem Drehtag. Moodboard und Storyboard folgen, sodass Sie Ihren Film sehen, bevor er gedreht ist. Wie die einzelnen Schritte aussehen, beschreiben wir unter So entsteht Ihr Film. Und wovon der Aufwand abhängt, erklärt unser Beitrag Wovon die Kosten eines Imagefilms abhängen.

Fazit

Ein Imagefilm lohnt sich, wenn er eine klare Aufgabe hat: Vertrauen schaffen, bevor jemand anruft, den Vertrieb unterstützen oder Ihr Unternehmen als Arbeitgeber zeigen. Wer weiß, was nach dem Film passieren soll, findet auch das richtige Format. Wie das in der Praxis aussieht, sehen Sie an den Filmen auf unserer Seite Imagefilme von eyeris. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Imagefilm oder ein anderes Format zu Ihnen passt, schreiben Sie uns über das Kontaktformular. Wir klären das gemeinsam, bevor gedreht wird.

Mehr dazu: Imagefilm bei eyeris · So entsteht Ihr Film · Kontakt

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