Zum Inhalt springen
eyeris eyeris

Werbefilm für Hotel und Tourismus: Wie aus Interesse eine Buchung wird – Hotelvideo und Tourismusfilm für die Saison im Norden planen

· 5 Min. Lesezeit · eyeris Filmproduktion

Wer ein Hotel, eine Ferienanlage oder einen Tisch im Restaurant sucht, vergleicht Bilder. Helle Zimmer und gedeckte Tische sehen auf den ersten Blick überall ähnlich aus. Die Entscheidung fällt an einer anderen Frage: Wie fühlt es sich an, dort zu sein? Ein Werbefilm für Hotel und Tourismus beantwortet genau das. Was ein Hotelvideo zeigt, das Fotos nicht können, welche Fassungen Sie für Website, Social Media und Buchungsseite brauchen, warum der Dreh in die Vorsaison gehört und wie Gäste und Team vor der Kamera natürlich bleiben — ein Leitfaden für Hotellerie, Gastronomie und Freizeitangebote in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein.

Was ein Tourismusfilm zeigt, das Fotos nicht können

Gute Fotos zeigen, wie ein Haus aussieht: das Zimmer, den Blick vom Balkon, das Buffet. Sie sind unverzichtbar. Aber sie zeigen Räume, keinen Aufenthalt. Ein Film erzählt, was zwischen den Fotos passiert: wie man ankommt, wie das Licht am Morgen über die Terrasse fällt, wie die Servicekraft den Kaffee bringt und dabei lächelt, wie still es abends am Wasser wird.

Genau das entscheidet über eine Buchung. Wer zwischen zwei Häusern mit ähnlichen Zimmern wählt, nimmt das, in dem er sich schon ein wenig sieht. Ein Tourismusfilm macht das möglich, weil er drei Dinge kann, die ein Foto nicht kann:

  • Zeit: Ankommen, Einchecken, der erste Blick aufs Meer. Der Gast erlebt einen Ablauf mit, statt einzelne Räume anzusehen.
  • Klang: Wellen, Besteck, leise Gespräche, das Knistern im Kamin. Ton macht einen Ort greifbar, auch wenn er nur im Hintergrund läuft.
  • Menschen: Gastgeber, Küche, Service. Gäste buchen nicht nur ein Zimmer, sondern die Menschen, die sich um sie kümmern.

Wie ruhig so ein Film sein darf, zeigt unser Rundgang durch das Leuchtturm-Apartment im BEECH Resort Fleesensee: ruhige Bilder, vom Wohnraum bis unters Dach. Wie aus einer Küche ein Erlebnis wird, zeigt der Imagefilm für das MEERLE Hafenrestaurant in Warnemünde. Weitere Filme aus Hotellerie, Gastronomie und Freizeit finden Sie auf der Seite Film für Tourismus und Gastronomie.

Standbild aus „BEECH Resort am Fleesensee — Leuchtturm-Apartment“ für BEECH Resort Fleesensee
BEECH Resort am Fleesensee — Leuchtturm-ApartmentEin Rundgang in ruhigen Bildern, vom Wohnraum bis unters Dach.

Welche Fassungen ein Hotelvideo braucht

Ein Drehtag, mehrere Filme: So planen wir Werbefilme für Hotels und touristische Anbieter von Anfang an. Ein Gast begegnet Ihrem Haus an verschiedenen Stellen, und jede verlangt eine eigene Form.

  • Der Hauptfilm für die Website: Er erzählt den Aufenthalt von der Ankunft bis zum Abend und steht dort, wo Gäste sich entscheiden — auf der Startseite oder bei Zimmern und Angeboten. Wie Bewegtbild auf der Website Vertrauen schafft, beschreibt MyRocketPage im Beitrag Bewegtbild, das verkauft: wie Videos auf Ihrer Website Vertrauen aufbauen.
  • Kurze Spots für Social Media: hochkant, mit einem Gedanken je Spot — das Frühstück am Fenster, der Wellnessbereich, der Abend auf der Terrasse. Sie müssen ohne Ton verständlich sein und in den ersten Sekunden fesseln. Worauf es dabei ankommt, lesen Sie im Beitrag Werbespot für Social Media: Was in den ersten drei Sekunden passieren muss.
  • Der Loop für die Buchungsseite: wenige Sekunden ohne Ton und ohne harte Schnitte, die sich nahtlos wiederholen — Wellen vor dem Fenster, ein Vorhang im Wind, Licht über dem Frühstückstisch. Er hält die Stimmung, während Gäste Reisedaten eingeben. Dazu gehören eine kleine Datei und ein Standbild für alle, die keine Bewegung sehen möchten.

Diese Fassungen müssen im Drehplan stehen. Hochformat lässt sich nicht aus jeder Einstellung nachträglich schneiden, und ein guter Loop braucht eine ruhige, eigens gedrehte Einstellung. Damit die Spots in der Saison auch die Richtigen erreichen, brauchen sie außerdem Reichweite: eine Zielgruppe, einen Zeitraum, ein Budget. Wie solche Kampagnen geplant und gesteuert werden, zeigt die Agentur hinter eyeris unter Social-Media-Werbung bei pxMEDIA.

Warum der Dreh in die Vorsaison gehört

In der Hauptsaison ist Ihr Haus voll, das Team ausgelastet und jede Ecke belegt. Ein Drehtag stört dann alle: Gäste, die Ruhe wollen, und Mitarbeitende, die keine Minute übrig haben. Die Vorsaison ist der bessere Zeitpunkt:

  • Das Haus ist bereit: Zimmer und Außenanlagen sind frisch hergerichtet, die Terrasse steht, der Garten wird grün.
  • Es ist ruhig: Zimmer, Restaurant und Wellnessbereich lassen sich in Ruhe einrichten und mehrfach drehen.
  • Das Team hat Zeit: Ihre Leute stehen vor der Kamera, statt nebenbei weiterzuarbeiten.
  • Der Film ist rechtzeitig fertig: Er läuft, wenn die Saison beginnt und Gäste buchen — nicht erst, wenn sie vorbei ist.

Praktisch heißt das: im Herbst und Winter planen — Ziel, Fassungen, Storyboard, Drehorte — und im Frühjahr drehen. Wer auch Angebote für die kalte Jahreszeit verkauft, etwa Wellness oder Kaminabende, plant dafür einen zweiten, kurzen Drehtag im Herbst. Für Außenaufnahmen an der Küste gehört immer ein Ausweichtermin in den Plan. An der Ostsee entscheidet das Wetter mit. Wie die einzelnen Schritte vom ersten Gespräch bis zur Freigabe ineinandergreifen, zeigt die Seite So entsteht Ihr Film.

Gäste und Team vor der Kamera — ohne zu schauspielern

Niemand muss in einem Hotelvideo schauspielern. Ihr Team macht, was es jeden Tag macht: Gäste begrüßen, Kaffee bringen, Zimmer vorbereiten, in der Küche anrichten. Darin sind Ihre Leute sicher, und genau so wirken sie natürlich.

Für die Gäste im Bild gibt es drei Wege: Stammgäste, die Sie fragen und die gern dabei sind; Freunde und Familien aus dem Team; oder Darsteller, die für den Drehtag dazukommen. Bei allen gilt: Sie bekommen keinen Text, sondern kleine Aufgaben. „Gehen Sie bis zum Geländer und sehen Sie aufs Wasser.“ „Unterhalten Sie sich beim Frühstück über den Tag.“ Wir führen, wiederholen, wenn nötig, und lassen die Kamera laufen, bis niemand mehr an sie denkt.

Gäste, die nicht zum Dreh gehören, werden vorher informiert und nicht ungefragt gefilmt. Gedreht wird in Bereichen, die kurz frei sind, oder zu Zeiten, in denen dort niemand ist. Wie Sie Ihr Team auf einen Drehtag einstimmen, steht im Beitrag Dreh im eigenen Betrieb: so bereiten Sie Ihr Team vor.

Musik und Personen: was vor dem Drehtag geklärt sein sollte

Ein Tourismusfilm lebt von Gesichtern und Musik. Bei beidem geht es um Rechte, und beides klären wir vor dem Dreh, nicht danach. Die folgenden Punkte sind eine Orientierung, keine Rechtsberatung:

  • Einwilligung aller erkennbaren Personen: Gäste, Darsteller und Mitarbeitende willigen schriftlich ein, bevor sie zu sehen sind. Bei Kindern entscheiden die Eltern. Wer nicht möchte, wird nicht gezeigt.
  • Einsatz benennen: Die Einwilligung nennt die geplanten Orte — Website, Social Media, bezahlte Werbung, Buchungsportale.
  • Wenn jemand das Haus verlässt: Was mit dem Film geschieht, wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter geht, besprechen Sie am besten vorher.
  • Musik mit passender Lizenz: Ein bekannter Song aus dem Radio ist für Werbung nicht ohne Weiteres nutzbar. Wir verwenden Musik, deren Lizenz alle geplanten Kanäle abdeckt, auch bezahlte Anzeigen.
  • Dritte im Bild: Kunstwerke, fremde Marken oder ein auffälliges Nachbargebäude im Bild sprechen wir vorab an.

Welche Rechte bei Bild, Musik und Sprecher eine Rolle spielen, lesen Sie ausführlich im Beitrag Nutzungsrechte beim Film: Was Sie vor dem Auftrag klären sollten.

Fazit

Fotos zeigen, wie Ihr Haus aussieht. Ein Werbefilm zeigt, wie sich ein Aufenthalt anfühlt — und das entscheidet über die Buchung. Ein gut geplanter Drehtag liefert den Hauptfilm für die Website, kurze Spots für Social Media und einen Loop für die Buchungsseite. Gedreht wird in der Vorsaison, mit Ihrem Team, mit Gästen, die nichts spielen müssen, und mit geklärten Rechten für Musik und Personen. Wie Spots für Freizeit, Gastronomie und Tourismus aussehen, zeigt unsere Seite Werbespot bei eyeris. Wenn Sie den Film für die nächste Saison planen, schreiben Sie uns über das Kontaktformular — gern mit einem Satz zu Ihrem Haus und dazu, wann bei Ihnen die Saison beginnt.

Mehr dazu: Werbespot bei eyeris · Film für Tourismus und Gastronomie · So entsteht Ihr Film · Kontakt

Der nächste Schritt

Sprechen wir über Ihren Film für die Saison.

Erzählen Sie uns in zwei Sätzen, was Ihr Haus ausmacht und wen der Film erreichen soll. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden — mit Fragen, nicht mit einem Standardangebot.

Lieber Schritt für Schritt?

Ida führt Sie in wenigen Fragen durch die Anfrage — ohne Ton, wenn Sie nichts anderes wählen. Ihre gemerkten Filme nimmt sie mit.