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Dreh im eigenen Betrieb: Drehtag vorbereiten und Team einstimmen – Imagefilm Dreh und Ablauf Filmproduktion im Überblick

· 5 Min. Lesezeit · eyeris Filmproduktion

Ein Drehtag im eigenen Betrieb ist für die meisten Teams ungewohnt. Kamera, Licht und fremde Menschen in der Werkhalle oder im Büro — und trotzdem sollen Kunden bedient und Aufträge erledigt werden. Mit ein wenig Vorbereitung gelingt beides. Wer sich um was kümmert, welche Fragen Sie vorher klären und was am Drehtag tatsächlich passiert.

Die gute Nachricht zuerst: Den größten Teil der Planung übernehmen wir. Im Storyboard steht vor dem Dreh, welche Einstellung wo entsteht und wer dafür gebraucht wird. Ihr Teil ist kleiner, aber entscheidend. Sie kennen Ihren Betrieb, Ihre Abläufe und Ihre Leute. Je besser diese Kenntnis in den Drehplan einfließt, desto ruhiger wird der Tag — für Ihr Team und für uns.

Eine Ansprechperson, die den Drehtag im Haus führt

Benennen Sie eine Person, die den Dreh auf Ihrer Seite verantwortet. Das muss nicht die Geschäftsführung sein. Wichtig ist, dass diese Person den Betrieb gut kennt, Entscheidungen treffen darf und am Drehtag erreichbar ist. Sie ist der Draht zwischen Team und Filmteam.

Die Ansprechperson übernimmt vor allem drei Aufgaben:

  • Absprachen bündeln: Fragen aus dem Team sammeln und an uns weitergeben, statt dass jeder einzeln nachfragt.
  • Türen öffnen: Zugang zu Räumen, Maschinen und Bereichen organisieren — auch dort, wo sonst nur wenige hinkommen.
  • Entscheiden: Wenn am Drehtag etwas anders läuft als geplant, sagt sie, was geht und was nicht.

Eine feste Ansprechperson spart übrigens nicht nur Nerven. Sie ist auch einer der Punkte, an denen Sie Aufwand sparen können, ohne dass der Film leidet — mehr dazu im Beitrag Wovon die Kosten eines Imagefilms abhängen.

Zeitplan: Drehtag vorbereiten, ohne dass der Betrieb stillsteht

Ein Drehtag ist kein Betriebsausflug. Ihr Betrieb läuft weiter, und das soll man im Film auch sehen. Damit das funktioniert, legen wir den Zeitplan gemeinsam mit Ihnen fest. Wir fragen, wann welche Arbeit ohnehin stattfindet, wann es ruhig ist und wann Kunden im Haus sind.

Daraus entsteht ein Drehplan, der sich nach Ihrem Alltag richtet, nicht umgekehrt. Szenen am selben Ort drehen wir hintereinander. Menschen, die vor die Kamera kommen, wissen vorher, wann sie gebraucht werden — und können den Rest des Tages normal arbeiten. Planen Sie für diese Personen trotzdem etwas Luft ein. Eine Einstellung braucht manchmal einen zweiten oder dritten Anlauf.

Informieren Sie außerdem das ganze Team, nicht nur die Beteiligten. Wer weiß, dass an diesem Tag gefilmt wird, ist nicht überrascht, wenn in der Halle ein Stativ steht. Und wer nicht ins Bild möchte, kann das rechtzeitig sagen.

Räume und Drehorte: aufräumen, aber nicht verstellen

Vor dem Dreh sehen wir uns die Drehorte an — vor Ort oder anhand von Fotos, die Sie uns schicken. So wissen wir, wie das Licht fällt, wo Strom liegt und wie viel Platz das Team hat. Für Sie heißt Vorbereitung vor allem: Ordnung schaffen, ohne den Ort zu verfälschen.

  • Arbeitsplätze aufräumen, aber typisches Werkzeug und Material liegen lassen. Eine Werkstatt darf nach Arbeit aussehen.
  • Private Dinge, Notizzettel, Bildschirme mit Kundendaten und Aushänge mit Namen aus dem Bild nehmen.
  • Prüfen, ob Fahrzeuge, Maschinen oder Arbeitskleidung an diesem Tag gepflegt und einsatzbereit sind.
  • Einen ruhigen Raum für Interviews vorsehen, in dem es keine lauten Maschinen oder Telefone gibt.
  • Einen Platz für Koffer und Technik freihalten, der niemandem im Weg ist.

Einverständnis der Mitarbeitenden: früh fragen, sauber festhalten

Wer im Film zu sehen ist, sollte damit einverstanden sein — und zwar bevor die Kamera läuft. Fragen Sie Ihre Mitarbeitenden früh und offen, wer mitmachen möchte. Niemand sollte sich gedrängt fühlen. Erfahrungsgemäß melden sich mehr Menschen, wenn sie wissen, dass sie nicht schauspielern müssen und dass wir sie führen.

Das Einverständnis wird schriftlich festgehalten. Wir sprechen das Thema im Vorgespräch an und klären mit Ihnen, wofür der Film eingesetzt wird: Website, Social Media, Messe, Kampagne. Genau das sollten die Beteiligten wissen, wenn sie zustimmen. Was rechtlich im Einzelfall gilt, etwa wenn jemand das Unternehmen später verlässt, klären Sie bitte mit Ihrer Datenschutz- oder Rechtsberatung. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung.

Denken Sie auch an Kunden, Patienten oder Gäste, die zufällig ins Bild kommen könnten. Entweder planen wir Drehzeiten, in denen niemand Fremdes im Raum ist, oder wir drehen so, dass Unbeteiligte nicht erkennbar sind.

Kleidung: was vor der Kamera gut aussieht

Die beste Kleidung für den Film ist die, in der Ihr Team sonst auch arbeitet. Arbeitskleidung mit Firmenlogo zeigt, wer Sie sind. Sie sollte sauber und in gutem Zustand sein. Für Interviews und Büroszenen gilt: Kleidung, in der sich die Person wohlfühlt.

  • Einfarbige, ruhige Stoffe wirken besser als feine Streifen oder kleine Karos, die im Bild flimmern können.
  • Reines Weiß und tiefes Schwarz sind schwierig — gedeckte Farben sind entspannter.
  • Große Logos fremder Marken auf Kleidung oder Tassen besser vermeiden.
  • Eine zweite Garnitur mitbringen, falls bei der Arbeit etwas schmutzig wird.

Ablauf Filmproduktion: Was beim Imagefilm Dreh am Drehtag passiert

Am Drehtag kommen wir mit einem kleinen Team und einem klaren Plan. Zuerst bauen wir am ersten Drehort Kamera, Licht und Ton auf. Dann sprechen wir kurz mit allen, die vor die Kamera kommen: was wir drehen, wohin sie schauen, was sie sagen oder tun. Wir proben kurz, drehen in Ruhe und wiederholen, bis es stimmt.

Bei Arbeitsszenen machen Ihre Mitarbeitenden einfach ihre Arbeit — wir passen uns an. Manchmal bitten wir darum, einen Handgriff noch einmal zu wiederholen oder etwas langsamer auszuführen. Bei Interviews stellen wir Fragen, statt Texte auswendig lernen zu lassen. Wer vor der Kamera unsicher ist, bekommt Zeit. Die ersten Minuten sind fast immer steif, danach wird es natürlich.

Zwischendurch zeigen wir der Ansprechperson gern einzelne Aufnahmen am Monitor, damit sie ein Gefühl für das Ergebnis bekommt. Am Ende des Tages räumen wir auf und hinterlassen die Räume so, wie wir sie vorgefunden haben. Wie der Drehtag in die übrigen Schritte eingebettet ist — vom Briefing über das Storyboard bis zu Schnitt und Freigabe —, zeigen wir auf unserer Seite So entsteht Ihr Film: der Ablauf in sieben Schritten.

Fazit

Ein guter Drehtag im eigenen Betrieb beginnt lange vor dem Drehtag. Eine feste Ansprechperson, ein Zeitplan, der sich nach Ihrem Alltag richtet, vorbereitete Räume, klare Einverständnisse und passende Kleidung — dann läuft Ihr Betrieb weiter und niemand wird überrascht. Den Rest übernehmen wir, auch die Führung vor der Kamera. Welche Filme so in Betrieben wie Ihrem entstanden sind, sehen Sie auf unserer Seite Imagefilm bei eyeris. Wenn Sie einen Dreh planen, schreiben Sie uns über das Kontaktformular — wir klären gemeinsam, was Ihr Film bewirken soll und was Ihr Team dafür vorbereiten muss.

Mehr dazu: Imagefilm bei eyeris · So entsteht Ihr Film · Kontakt

Der nächste Schritt

Sprechen wir über Ihren Drehtag.

Erzählen Sie uns in zwei Sätzen, worum es geht. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden — mit Fragen, nicht mit einem Standardangebot.

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Ida führt Sie in wenigen Fragen durch die Anfrage — ohne Ton, wenn Sie nichts anderes wählen. Ihre gemerkten Filme nimmt sie mit.