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Schulungsvideo und Onboarding-Film erstellen lassen: Wie neue Mitarbeitende Abläufe, Maschinen und Sicherheitsregeln per Film lernen

· 6 Min. Lesezeit · eyeris Filmproduktion

Jede neue Kollegin, jeder neue Kollege braucht dieselbe Einweisung: Wo ist der Not-Halt? Wie wird die Maschine eingerichtet? Welche Schutzausrüstung gehört wohin? Meist erklärt das die erfahrenste Person im Team — wieder und wieder, zwischen zwei Aufträgen. Ein gedrehtes Schulungsvideo zeigt diese Abläufe so, wie sie in Ihrem Betrieb wirklich laufen. Es entlastet die Menschen, die sonst immer dasselbe erklären, und macht die Einarbeitung neuer Mitarbeitender und Azubis verlässlicher.

Wann lohnt sich ein Schulungs-, Unterweisungs- oder Onboarding-Video? Die kurze Antwort: wenn dieselbe Einweisung regelmäßig gegeben wird, wenn man sie sehen muss, um sie zu verstehen, und wenn jede neue Person denselben Stand bekommen soll. Dann ist ein gedrehter Erklärfilm als Realfilm meist die richtige Form. Er zeigt Ihre Halle, Ihre Maschinen und Ihre Leute — kein Beispiel von irgendwo.

Wann sich ein Schulungsvideo lohnt

Nicht jede Einweisung braucht einen Film. Diese Anzeichen sprechen dafür:

  • Dieselben Fragen, immer wieder. Erfahrene Kolleginnen und Kollegen erklären regelmäßig dieselben Handgriffe und fehlen in dieser Zeit an ihrem eigenen Platz.
  • Die Einarbeitung hängt an einer Person. Wie gut jemand eingewiesen wird, hängt davon ab, wer gerade Zeit hat. Ein Film gibt allen denselben Ausgangspunkt.
  • Neue kommen zu unterschiedlichen Zeiten. Azubis zum Ausbildungsstart, Saisonkräfte, Einstellungen über das Jahr verteilt — der Film steht jederzeit bereit.
  • Mehrere Schichten oder Standorte. Was in der Frühschicht erklärt wird, soll in der Spätschicht genauso gelten.
  • Sicherheit und Hygiene zählen. Wo Fehler Folgen haben, hilft es, einen Ablauf in Ruhe anzusehen und zu wiederholen.

Ein Film ersetzt die persönliche Einarbeitung nicht. Er nimmt ihr die Wiederholung ab. Die Kollegin an der Maschine beantwortet danach Fragen, statt jedes Mal von vorn zu beginnen.

Welche Inhalte sich für den Film eignen

Am besten eignet sich, was man sehen muss, um es zu verstehen — und was sich nicht jede Woche ändert.

  • Maschinenbedienung: Einrichten, Anfahren, Not-Halt, Reinigung, typische Fehler. Nahaufnahmen der Hände zeigen, was im Gedränge an der Maschine oft untergeht.
  • Arbeitssicherheit: Laufwege, Schutzausrüstung, Gefahrstellen, Verhalten im Notfall. Der Film zeigt die echten Orte — den Sammelplatz, den Feuerlöscher, die Augendusche.
  • Hygieneregeln: Händewaschen, Schleusen, Arbeitskleidung, Reinigung in Küche, Lebensmittelbetrieb oder Pflege. Wer es einmal richtig gesehen hat, macht es eher richtig.
  • Begrüßung durch die Geschäftsführung: ein kurzer Film, in dem die Chefin oder der Chef sagt, wofür der Betrieb steht und was im Miteinander wichtig ist. Er kann schon vor dem ersten Arbeitstag verschickt werden. Gerade bei Azubis schließt er an den Film an, mit dem Sie sie gewonnen haben — was junge Bewerber dort sehen wollen, steht in unserem Beitrag Azubi-Film.

Was sich laufend ändert — Ansprechpartner, Tagesziele, Preise — gehört in ein Dokument, nicht in einen Film. Und ein Wort zur Pflicht: Die Sicherheitsunterweisung bleibt Aufgabe des Arbeitgebers. Der Film unterstützt sie, ersetzt aber nicht das Gespräch und die Rückfrage. Was in Ihrem Betrieb vorgeschrieben ist, klären Sie bitte mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Wie eine Einweisung als Film aussehen kann, zeigt der Film für den Kletterwald BinzProra auf Rügen: Gurt, Sicherung, Regeln — alles, was Gäste vor dem Klettern wissen müssen. Gedreht wurde vor Ort mit dem Team, Grafiken gliedern die Schritte. Was dort für Gäste gilt, gilt im Betrieb für neue Mitarbeitende: dieselbe vollständige Erklärung, so oft sie gebraucht wird.

Standbild aus „Erklärfilm Kletterwald Binz-Prora“ für Kletterwald BinzProra
Erklärfilm Kletterwald Binz-ProraDie Einweisung als Film: Gurt, Sicherung, Regeln — alles, was Gäste vor dem Klettern wissen müssen.

Kurze Module statt eines langen Films

Ein Schulungsfilm, der alles auf einmal erklären will, wird einmal angesehen und dann nie wieder. Besser ist eine Reihe kurzer Module: ein Thema, ein Ablauf, ein Film.

  • Jedes Modul beantwortet eine Frage. „Wie richte ich die Maschine ein?“ ist ein Modul. „Alles über Halle 2“ ist keins.
  • Module sind schnell gefunden. Im Intranet, auf dem Tablet oder über einen QR-Code an der Maschine — genau dann, wenn die Frage auftaucht.
  • Module passen in den Einarbeitungsplan. Am ersten Tag Begrüßung und Sicherheit, in der ersten Woche die eigene Maschine, später die Sonderfälle.
  • Module altern einzeln. Ändert sich ein Ablauf, wird ein Modul neu gedreht, nicht der ganze Film.

Alle Module bekommen denselben Aufbau, dieselbe Gestaltung und denselben Einstieg. So weiß man schon beim zweiten Film, wo was steht. Welche Module es gibt und in welcher Reihenfolge, legen wir vor dem Dreh im Storyboard fest. Den ganzen Weg vom ersten Gespräch bis zur Abgabe zeigt So entsteht Ihr Film.

Wer vor der Kamera steht

Fast immer die Menschen, die die Einweisung heute schon geben. Sie kennen die Handgriffe, die Stolperstellen und die Fragen der Neuen. Das wirkt glaubwürdiger als jeder Sprecher. Und die Neuen erkennen ihre Kolleginnen und Kollegen später in der Halle wieder.

Niemand muss dafür schauspielern können. Wir führen vor der Kamera, drehen in kurzen Abschnitten und lassen oft die Hände arbeiten, während eine Stimme erklärt — von der Kollegin selbst oder von einem Sprecher. Für die Begrüßung steht die Geschäftsführung vor der Kamera: kurz und in eigenen Worten, nicht abgelesen.

Klären Sie vorab schriftlich, dass alle Gezeigten einverstanden sind — und was mit dem Film geschieht, wenn jemand den Betrieb verlässt. Wie Sie Ihr Team auf den Drehtag einstimmen und der Betrieb dabei weiterläuft, lesen Sie in Dreh im eigenen Betrieb.

Mehrsprachige Fassungen und Untertitel

In vielen Betrieben arbeiten Menschen, deren erste Sprache nicht Deutsch ist. Ein Schulungsfilm kann ihnen den Einstieg deutlich leichter machen — wenn die Sprachen von Anfang an eingeplant sind.

  • Bild vor Wort: Jeder Schritt wird so gezeigt, dass man ihn auch ohne Ton versteht.
  • Untertitel als eigene Datei: je Sprache eine Datei, nicht fest ins Bild gebrannt. So lassen sie sich ein- und ausschalten und später ergänzen. Sie helfen auch dort, wo in der Halle niemand den Ton hört.
  • Sprecherfassungen: Wo eine Stimme aus dem Off erklärt, lässt sich der Text in weiteren Sprachen sprechen, ohne neu zu drehen.
  • Dieselben Wörter wie im Betrieb: kurze Sätze und genau die Begriffe, die auf Maschinen, Schildern und in Arbeitsanweisungen stehen.

Wer im Bild spricht, spricht meist Deutsch; dann tragen die Untertitel die Übersetzung. Prüfen sollte sie jemand, der den Betrieb und seine Fachbegriffe kennt.

Aktualisierungen von Anfang an einplanen

Maschinen werden ersetzt, Abläufe ändern sich, Kolleginnen gehen in den Ruhestand. Ein Schulungsvideo bleibt nur nützlich, wenn es mitwächst. Das lässt sich vor dem Dreh vorbereiten:

  • Zeitlos drehen: keine Jahreszahlen, keine Saisondekoration, keine Aktionen im Bild.
  • Veränderliches abtrennen: Was sich wahrscheinlich ändert, bekommt ein eigenes Modul.
  • Material aufbewahren: Klären Sie, wer Rohmaterial und Schnittprojekt sichert, damit eine spätere Änderung nicht bei null beginnt.
  • Rechte klären: Bearbeitung, Kürzung und Übersetzung gehören in die Nutzungsrechte. Worauf es ankommt, steht in Nutzungsrechte beim Film.
  • Eine feste Prüfung: Regelmäßig, etwa vor dem Ausbildungsstart, sieht jemand im Betrieb nach, ob noch alles stimmt.

Fazit

Ein Schulungsvideo oder Onboarding-Film lohnt sich, wenn dieselbe Einweisung immer wieder gegeben wird und im eigenen Betrieb gezeigt werden muss. Gedreht in Ihrer Halle, mit Ihren Leuten und in kurzen Modulen, nimmt er erfahrenen Kolleginnen und Kollegen die Wiederholung ab und gibt jeder neuen Person denselben Stand. Ein Recruitingfilm bringt die richtigen Menschen in den Betrieb; der Onboarding-Film hilft, dass sie gut ankommen und bleiben. Wie Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden zusammenspielen, zeigt pxMEDIA unter Mitarbeitergewinnung. Wenn Sie überlegen, welche Einweisungen bei Ihnen in einen Film gehören, schreiben Sie uns über das Kontaktformular. Wir klären gemeinsam, welche Module sinnvoll sind — bevor gedreht wird.

Mehr dazu: Erklärfilm als Realfilm bei eyeris · So entsteht Ihr Film · Kontakt

Der nächste Schritt

Sprechen wir über Ihren Schulungsfilm.

Erzählen Sie uns in zwei Sätzen, worum es geht. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden — mit Fragen, nicht mit einem Standardangebot.

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Ida führt Sie in wenigen Fragen durch die Anfrage — ohne Ton, wenn Sie nichts anderes wählen. Ihre gemerkten Filme nimmt sie mit.